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stefan erbe, musiker, medialer Weltenbummler und moderator
erbes durchbruch gelang anfang der neunziger als winfrid trenkler, macher von “schwingungen” seine musik entdeckte und förderte. anfangs nur mit klassischer electronic unterwegs, bildete erbe seine musik weiter, zu einer symbiose eigenständiger stromerzeugter kompositionen. zumeist melodiös und rhytmisch, aber auch vieleckig und progressiv. eben stefan erbe! seine intention ist es immer zu variieren, nicht zu kopieren und zu wiederholen. nichts wäre langweiliger als musikaisch zum letzten punkt zurückzukehren. electronische musik bildet sich von selbst immer weiter, da das selbst gehörte sich immer auch in der eigenen kreation wiederfindet. wer etwas anderes behauptet lügt! naja, oder er weiss es einfach nicht besser.
neben der musik ist erbe auch medial und organisatorisch tätig und referiert in verschiedenen themen. von business-insurance bis astronomie, sein aufgabengebiet ist weit gestreut. kulturelle projekte zu designen gehört ebenfalls zu seinen schaffensbereich. egal ob hagener planetenmodell oder die neue electronic preisverleihung: “ die schallwelle”. sein organisations-gen hat viele verschiedene veranstaltungen hervorgebracht erbe versteht sich nicht als traditioneller moderator, wenn er mal wieder zufällig durch eines der vielen events führt, sondern eher als mittler und begeisterer. auch seine interviewpartner, egal ob auf der bühne oder vor der kamera, schätzen die unaufgeregte art seines medialen verhöres. die verknüpfung von fachlichem inhalt, selbstironie und spannungsböden-ziehen, bildet die grundlage bei allen erbe-produktionen.
zur musik von stefan erbe:
erbes musik ist beeinflusst von vielen elektronischen künstlern und bands* der 70 und 80er jahre. direkte vorbilder gab es aber nie. auch blieb der versuch aus, haupstadtgrößen und düsseldorfer puppenkisten zu imitieren. viel mehr ist und war das ziel seine eigene schublade zur konstruieren. erbe hat es früh geschafft, seinen typischen sound zu kreieren und ist aus der gesamtheit der elektronik-schaffenden gut herauszuhören. eine wichtige erkenntnis war immer auch, nie stücke jenseits der 8 minuten grenze zu komponieren, sondern den gewährten einfluss von zugänglichen strukturen zu zu lassen, ohne kommerziellen einheitsbrei zu produzieren. nicht immer einfach, will man doch auch nichtkonsumenten gefallen können. manchmal war das musikalische zwischen den stühlen sitzen, eine herausforderung, führte sie doch auch in die stilistische gemeindelosigkeit. “elektronik-gott” sei dank, ist die fusion der früheren einzelstilistiken thema von gestern und es gibt nur noch elektronische musik. erbes grundmotivation, diese musikrichtung als zentrales (europäisches, vielleicht auch deutsches) kulturgut nicht aussterben zu lassen, findet sich in vielen aktivitäten wieder. egal ob es seine regelmässigen kostenfreie konzertveranstaltungen sind oder die drei frei herunterladbaren lognplayer auf dieser website; immer steht die direkte publikation im vordergrund. nicht das musik keinen wert mehr hat, aber das wertvolle kann auch sein, vielen tausende hörern die musik zu vermitteln.
*stefan erbes “alltime favourites cds”: electric light orchestra - out of the blue saga - worlds apart rmb - widescreen prefab sprout - best off - a life of suprises der dritte raum - raumgleiter the future sound of london - accelerator nasa - remembering the future thomas dolby - the golden age of wireless devo - oh no its devo propaganda - a secret wish fischer z - red skies over paradise new musik - anywhere tangerine dream - white eagle synergy - games kraftwerk - computerwelt telex - moskwa disco
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