Und was ist eigentlich mit mir?

Neben all dem tollen Zeug was wir um uns so versammelt haben, vergessen wir fast immer eine Absicherung für uns selbst. Synths, Gitarren und Musikkram können einfach neu gekauft werden, aber was ist wenn wir selbst mal nicht "richtig funktionieren". Was machen wir eigentlich, wenn uns zum Beispiel ein Unfall für längere Zeit aus dem Alltag nimmt? Was passiert, wenn ich Krank werde? Wer bezahlt meine Rechnungen wenn ich nicht arbeiten kann? Bei der heutigen mobilität, den schnelllebigen Lebens- und Leistungserwartungen darf in keinem Fall der eigene Körper ausfallen. Aber was ist, wenn doch? Und was ist, wenn es sogar für Immer sein wird?

Unfall? Kann mir nicht passieren!

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Wie oft haben wir es selbst schon erlebt! "Mann, das war aber knapp" oder auch "Da habe ich aber nochmal Glück gehabt". Jeder von uns kennt sicher diese Situation, in der es auch hätte anders ausgehen können. Ein paar Meter mehr links, einen Schritt zu weit oder nur ein paar Kilometer schneller, manchmal sind es Kleinigkeiten die über unser Schicksal entscheiden. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob wir als Musiker auf Tour sind, als Sportler in der Freizeit aktiv sind oder gerade mit dem Auto auf der Autobahn überholen.

Stimmt, Gesundheit kann man nicht kaufen, aber man kann die Rahmenbedinungen verändern. Wer plötzlich Krank wird, eine körperliche Einschränkung erleidet oder sogar verstirbt, hinterlässt/bereitet seiner Familie und Freunden eine Mammutaufgabe. Ohne finanzielle Unterstützung wird es zukünftig keine Unabhängigkeit geben und die Konsequenz ist der Fall in die unsicheren Sozialsysteme. Wer hier auf kompetente Hilfe hofft, wird zumeist enttäuscht. Krankenkassen, Rentenversicherungen und andere Sicherungssystem geniessen vielfach einen schlechten Ruf und leisten nur noch mangelhaft. Neben dem unüberwindbaren Antragsmarathon ziehen sich Leistungsansprüche oft über Monate oder Jahre. Grund genug, sich nicht auf staatliche Absicherungen zu verlassen.

Eine private Vorsorge realisiert immer den konkreten Bedarf des Einzelnen und berücksichtigt seine individuellen Wünsche!
Eigenintiative und die vorausschauende Betrachtung des eigenen Lebensumfeldes lohnen sich immer. Wer seine "Welt" kennt und sich um Vorsorgen kümmert, wird schnell feststellen, dass es gar nicht viel braucht um für die wesentlichen Fragen (siehe oben) eine Antwort zu finden. Im Rahmen der Unfallvorsorge gibt es bezahlbare und gute Lösungen, die nicht nur äußerst sinnvoll sind, sondern für ein verantwortungsvolles Leben praktisch dazu gehören. Wer sein Equipment versichert, sollte sich und seinen Körper auch dazu zählen!

Was kostet denn sowas?
Eine bewerte Absicherung besteht in der Regel aus einer Kapitalleistung und einer lebenslangen Rente, die bei vorher definierter körperlichen Einschränkung (aufgrund eines Unfalls) festgelegte Summen zahlt. Ein 39 Jähriger Mann (Musiker), der eine Rente von 1000 Euro, sowie eine maximale Kapitalsumme von 150.000 Euro (volle Invalidität) bekommen möchte, zahlt dafür ca. 10-15 Euro monatlich.

Bloß nicht Krank werden!

Krank zu sein oder zu werden ist perse schon einmal nicht wirklich erstrebenswert, noch schlimmer wäre es sogar chronisch zu erkranken. Unser gesetzliches Gesundheitssystem, welches seit Jahren nur noch Leistungskürzungen kennt, bietet aktuell zwar ein gute Basis, scheint aber für zukünftige Herausforderungen und den demografischen Wandel wenige Optionen zu kennen. Wer heutzutage teuren Zahnersatz benötigt, eine spezielle Therapie oder privatärztliche Leistungen benötigt, wird von seiner gesetzlichen Krankenkasse wenig Unterstützung erwarten können. Deshalb versichern sich immer mehr Menschen mit Zusatzversicherungen ihre individuelle Leistungen, die Folgen von hohen Gesundtheitskosten und die finanzielle Sicherheit im Krankeitsfall.

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Von der einfachen Brillenversicherung, über Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die Unterbringung im Einbettzimmer oder die Reise-KV in die Südsee, das Angebot ist vielschichtig und durchaus komplex. Leider wird es immer wichtiger, die exakten Bedigungen dieser Zusatzversicherungen zu lesen und zu kennen, denn oft unterscheiden sich die Angebote der Privatversicherungen deutlich. Ist zum Beispiel von der Regelversorgung bei Zähnen die Rede, leistet der Versicher nicht allzuviel, nur wer auch Höchstsätze eingeschlossen hat, darf auf umfangreichere Zahlungen hoffen.

Bei Themen wie Gesundheit und Personenversicherungen sollte jeder auf eine hohe Beratungskompetenz zurückgreifen. Der Griff zum Superschnäppchen beim Kafferöster um die Ecke ist Tabu und auch die Nutzung von Tarifen der Direktversicherungen ist mit Vorsicht zu geniessen, denn die Wahl des richtigen Produkts setzt bei der Nutzung einer Online-Gesellschaft umfangreiche eigene Kenntnisse voraus. Es geht hier ja auch nicht um das Weihnachtsgeschirr, einem Klinkenkabel oder dem DAW-Update. Somit lohnt das gemeinschaftliche und ausführliche Beratungsgespräch. Wie auch sonst: Wir nehmen uns die Zeit!

Die wichtigsten Fragen beziehen sich auf
- Zahnersatz und Zusatzbehandlungen
- Krankentagegeld bei längerer Krankheit
- Inanspruchnahme von privatärztlichen Leistungen sowohl Ambulant als auch im Krankenhaus
- spezielle Therapien, Heilpraktiker usw.
- Reisevorsorge ins Ausland (nicht EU)
- Krankenhaustagegeld (Ausgleich für Eigenanteil bei längerem KH-Aufenthalt)
- Ausgleich bei Zuzahlung für Medikamente, Brille etc.

Was kostet es?
Von ein paar Euro bis zu Hunderten im Monat ist alles möglich. Zusatzversicherungen gibt es für jeden Geldbeutel, aber um so höher der Anspruch wird, desto mehr kostet die eigene Gesundheit. Gut also, dass man sehr viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten hat und sich sein persönliches Modularsystem einzeln zusammenstellen kann.

Bin ich Versicherbar, wenn ich man schonmal Krank war?
Kommt drauf an! Versicherungen müssen nicht versichern und können sich ihre Kunden aussuchen. Wer heute Gesund ist, versichert sich idealerweise für schlechte Zeiten. Wer bereits eine längere Krankenakte besitzt, sollte erstmal einen Probeantrag stellen und schauen ob es mit der Versicherung klappen wird. Seriöse Gesellschaften und gute Vermittler spielen von Anfang an mit offenen Karten. Wer bei Antragsstellung etwas wichtiges verheimlicht, kann später wieder ausgeschlossen werden.

Erwerbsunfähigkeit

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Die Zahl der jährlichen Erwerbs- und Berufsunfähigkeiten steigen ebenso, wie die grundsätzliche Lebenserwartungen. Gerade die Ursache durch eine psychische Erkrankung nicht mehr arbeiten zu können, hat sich um ein vielfaches verändert. Stress, Burnout und Depressionen sind Volkskrankheiten geworden und führen in atemlosen Steigerungstendenzen zur Frühverentung. Ein großer Teil der betroffenen Menschen lebt damit am Existenzminimum und fällt in die perspektivlose Sozialhilfe, da die Rentenversicherungen nur einen Bruchteil des letzten Gehaltes zahlen kann. Davor steht aber noch der steinige Weg der langjährigen Beantragung einer Rente, die in 95% aller Fälle sowieso abgelehnt wird, da noch eine theoretische Verweisbarkeit auf einen anderen Job besteht. Dieser abstrakten Verweisbarkeit unterliegen praktisch alle gesetzlich Rentenversicherte. Wer dagegen etwas tun möchte, muss privat vorsorgen und sich gegen eine Erwerbs- bzw. Berufsunfähgkeit versichern.

Zu Alt und zu teuer?
Grundsätzlich kann sich jeder Berufstätige versichern lassen, vorausgesetzt er bezieht regelmässige Einnahmen aus einer Einkommens-Tätigkeit. Dabei ist es egal ob angestellt oder selbstständig. Wie bei fast allen Personenversicherungen gibt das Eintrittalter, der Beruf, die Höhe der Versicherungssumme und der Gesundheitszustand der zu versichernden Person den Kostenrahmen vor. Auch hier gilt, umso Jünger desto preiswerter. Wer grundsätzlich Gesund ist, kann und sollte sich frühzeitig versichern lassen. Die Einstiegsprämie gilt auch in den Folgejahren und wird einmalig festgelegt. 70% vom Brutto oder 90 % vom Nettolohn können versichert werden.

BU oder EU?
Eine echte Berufsunfähigkeitsvorsorge (BU genannt) sichert die finanzielle Absicherung bei Leistungsverlust der Arbeitskraft in dem ausgeübten bzw. erlernten Beruf, wogegen die Erwerbsunfähigkeit die generelle Fähigkeit für jeden ausübbaren Beruf zu Grunde legt. Zusätzlich wird noch in teilweise- und volle BU/EU unterschieden (weniger als 3 Stunden bzw. 6 Stunden pro Tag Arbeitsfähig). Eine EU-Rente wird also dann gezahlt, wenn der Versicherungsnehmer keinerlei Tätigkeit als Beruf ausüben kann. Dabei werden auch andere Tätigkeiten in die Prüfung einbezogen. Die BU-Rente wird bei Nicht-Ausübung des aktuellen Jobs gezahlt und berücksichtigt das Erlernte. Die BU ist in der Kalkulation teurer und empfiehlt sich immer dann, wenn ein spezieller Ausbildungsweg/Studium etc. vorausgegangen ist.

Was kostet es?
Eine EU-Vorsorge eines 35jährigen für 1000-1500 monatliche Rente, kostet als Richtwert je nach Berufkategorie zwischen 50 und 100 Euro. Um die ideale Absicherung zu finden, spielen auch weitere Lebensumstände eine Rolle. Wohne ich zur Miete? Wie entwickelt sich mein zukünftiges Gehalt? Bin ich noch in einer Ausbildung? Was verdient mein Partner und habe ich Familie? Wichtig ist es so früh wie möglich einzusteigen. Am besten noch in der Ausbildung oder dem Studium.

Und das gibts auch noch (nicht) bei uns

- Rechtschutzversicherung
- KFZ- Versicherung
- Wohngebäudeversicherung
- Glasversicherung
- Lebens- & Rentenversicherungen
- Aktien- und Fondprodukte
- Reisegepäckversicherungen
- sonstige tollen Marketingprodukte anderer Versicherer